Luftentfeuchter im Test

Wir haben einige Luftentfeuchter auf Herz und Nieren geprüft. Welche Modelle sich lohnen, worauf man beim Kauf achten sollte und von welchen Luftentfeuchtern man lieber die Finger lassen sollte, erfahrt ihr in unseren Testberichten.

Luftentfeuchter im Test

Auf diesen Seiten findet Ihr Testberichte zu Luftentfeuchtern für Häuser und Wohnungen. Nach einigen unschönen Erfahrungen mit Schimmelbildung in feuchten Räumen, in unserem Fall war es das Schlafzimmer in unserem Ferienhaus und eine Loggia, die uns immer wieder Sorgen bereitet haben, wollten wir dem Ärger ein Ende machen. Hier zeigen wir Euch unsere Ergebnisse; plus unseren Testsieger

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Der Testsieger von Comfee

Um wirklich nachhaltig die Feuchtigkeit aus den Wohnräumen zu verbannen bedarf es eines qualitativen Luftentfeuchters. Der Comfee Luftentfeuchter ist für uns der Testsieger unter den von uns bewerteten Geräten. Er besticht durch seinen guten Preis und eine praktische Zeitschaltuhr.

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Mini-Luftentfeuchter im Test

Es war nicht einfach den besten Luftentfeuchter zu finden. Dazu haben wir mehrere Produkte getestet und zeigen Euch hier die Ergebnisse in der Übersicht. Für kleinere Räume oder Badezimmer ohne Fenster eignet sich der Mini-Luftentfeuchter von amzdeal!

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Luftentfeuchter Test

Um einen richtigen Luftentfeuchter aussuchen zu können, sollte man wissen, was für Typen von Luftentfeuchter es gibt, wofür man einen Luftentfeuchter überhaupt gebrauchen kann und was man bei der Auswahl beachten sollte. Auf alle drei Punkte gehen wir hier ein. In unseren Tests haben wir unterschiedliche Modelle auf Ihre Stärken und Schwächen untersucht. Eine Übersicht findet Ihr auf der Testsieger Seite.Luftentfeuchter Test

Welche Typen von Luftentfeuchter gibt es?

Man unterscheidet zwischen drei Typen von Luftentfeuchtern, die wir euch gerne kurz vorstellen möchten:
 
Es gibt die Geräte die die sogenannte Kondensationstrocknung durchführen. Dabei wird die feuchte Luft durch einen Ventilator geführt und dabei über einen Wärmetauscher oder Wärmeübertrager geleitet. Der spaltet die Flüssigkeit aus der feuchten Luft ab und leitet diese separat in einen Kondensatbehälter, in dem sich die Flüssigkeit sammelt. Die trockene Luft wird dann zurück in den Raum geführt.  Die Luftentfeuchter, die nach diesem Prinzip arbeiten haben im Inneren meist einen geschlossenen Kühlkreislauf über den das Kältemittel verteilt wird. Die von der Feuchtigkeit befreite Luft strömt über den Kältemittel-Kondensator in den Raum zurück. Heutzutage sind diese Luftentfeuchter so gebaut, dass sie sich selbst ausschalten sollte der Kondensatbehälter voll sein und / oder durch Leuchtsignale darauf aufmerksam machen. Viele bieten auch eine de-frost Funktion, die verhindert, dass das Gerät durch Vereisung beschädigt wird. Einige Geräte, wie der comfee Luftentfeuchter bieten eine weitere praktische Funktion an und zwar kann man an der Rückseite des Gerätes einen Schlauch anbringen, der die Flüssigkeit abführt, so dass der Wassertank nie voll wird und das Gerät kontinuierlich weiter arbeiten kann.
Luftentfeuchter im Test
Bei Geräten, die nach dem Absorptionsprinzip arbeiten wird die feuchte Luft auch über einen Ventilator geführt allerdings diesmal über eine wässrige Salzlösung. Der Wasserdampf wandert in die Salzlösung und verdünnt diese. Diese Art der Raumentfeuchtung produziert jedoch Wärme, so dass die Luft zwar trocken ist, jedoch noch extra gekühlt werden muss. Ausserdem muss nach einiger Zeit die Salzlösung regeneriert werden.
 
Geräte die nach dem Adsorptionsprinzip der Luft die Feuchtigkeit entziehen, funktionieren am besten in kalter bzw. kühler Umgebung. Sind also besonders gut geeignet zum entfeuchten von Kellerräumen oder in alten Gemäuern, die an sich sehr kühl sind. Die Adsorption funktioniert ebenfalls über einen Ventilator, mit Hilfe dessen die feuchte Luft über ein Adsorbens oder ein Adsorptionsmittel geführt wird. Das Adsorbens ist ein Stoff, der durch seine große innere Aussenseite die Fähigkeit besitzt, bestimmte Stoffe aus der Luft herauszuziehen. Dabei sammelt sich der Wasserdampf dort an und kondensiert.  Die Leistungsfähigkeit des Adsorptionsmittels nimmt mit sinkender Temperatur zu. Allerdings wird bei diesem Vorgang gleichzeitig Wärme produziert, so dass die  trockene Luft bei Bedarf heruntergekühlt werden muss. Auch bei diesen Geräten muss nach einiger Zeit das Adsorptionsmittel regenerieren. Besonders gut geeignet sind diese Geräte für eine sehr starke Entfeuchtungsleistung.

Wofür benötigt man Luftentfeuchter?Luftentfeuchter Testberichte

Es gibt unterschiedliche Anwendungsgebiete und Gründe für einen Luftentfeuchter. Angefangen bei Neubauten um schneller mit den Bauarbeiten voranschreiten zu können, über Wasserschäden in Wohnungen, bis zu alten Kellerräumen und Gemäuern um zu verhindern, dass sich der durch die Feuchtigkeit entstandene Schimmel ausbreiten kann. Sehr hilfreich sind Luftentfeuchter auch im Saunabereich oder für Indoor-Pools. Bei uns war es das Ferienhaus, eine alte Villa aus dem 19. Jh, in dem wir große Schimmelprobleme hatten. Ein Problem war auch, dass wir kaum dort sind um richtig Lüften zu können um dem Schimmel vorzubeugen.

Einige Vorteile eines Luftentfeuchters

Wenn Ihr bereits Schimmel im Wohnraum habt, schafft der Luftentfeuchter eine verlässliche Abhilfe. Jedoch könnte man diesem unangenehmen Szenario bereits vorbeugen, wenn man sich einen Luftentfeuchter anschafft – denn mit ihm könnt Ihr für ein angenehmes Wohnklima sorgen was eine positive Wirkung auf Eure Gesundheit hat. Bilden sich Schimmelpilze im Wohnraum befinden sich deren Sporen in der Atemluft, die neben Allergien auch weitere Krankheitserscheinungen nach sich ziehen können. Schimmel im Wohnraum sollte man um jeden Preis vermeiden.

Neben Feuchtigkeit wird mit dem Luftentfeuchter den damit zusammenhängenden unangenehmen Gerüchen vorgebeugt. Somit steigt die Wohnqualität  und man kann wieder frei durchatmen. Trotzdem, dass es sich um elektrisches Gerät handelt, haben die meisten Geräte einen recht geringen Energieverbrauch. Dazu sollte man auf die Energieeffizienzklasse des Gerätes achten. Mit einem Luftentfeuchter kann man meist ziemlich exakt die Raumfeuchte einstellen, oder diese in z.B. 5% Schritten angeben.

Noch ein wichtiger Hinweis: Auch wenn Ihr Schimmel erstmal „nur“ im Keller entdecken solltet – solltet Ihr trotzdem sofort reagieren und den Keller um jeden Preis versuchen trocken zu bekommen. Denn hat sich der Schimmel erstmal verbreitet, steigt er im Mauerwerk auf und wird sich über kurz oder lang langsam von unten nach oben im Haus bewegen. Erstens wird es dann immer schwieriger und kostspieliger das ganze Gebäude zu trocknen und ihr läuft Gefahr, dass Möbel, Kleidung und Bücher dran glauben müssen. Sind diese mal befallen, dann hilft nichts mehr – und alles muss weg. Plus, man läuft immer Gefahr, dass man langfristig gesundheitliche Schäden davon trägt.

Worauf sollte man beim Kauf von Luftentfeuchter achten?

Luftentfeuchter TestsWichtig ist die Effizienz des Gerätes. Ein guter Luftentfeuchter sollte es schaffen, in einer kurzen Zeitspanne sehr nah an die gewünschte Raumfeuchtigkeit zu kommen. Dazu sollte man die Angaben des Herstellers beachten und unter Entfeuchtungsleistung nachschauen.Wichtig ist ebenfalls die zu entfeuchtende Raumgröße zu wissen, denn danach entscheidet man, welches Gerät passend ist und ausreichend Power hat. Ein weiterer Aspekt ist die Lautstärke eines Gerätes. Soll das Gerät im Wohnraum benutzt werden, sollte das Gerät möglichst leise arbeiten. Wenn jedoch der Keller entfeuchtete werden soll, kann das Gerät ruhig lauter sein, denn im Keller stört es meist niemanden wenn der Luftentfeuchter vor sich hin brummt. Mobilität des Luftentfeuchters ist wichtig, wenn Ihr im Haus oder in der Wohnung entfeuchten wollt und das Gerät abwechselnd in verschiedenen Räumen zum Einsatz kommen soll. Da ist es sinnvoll, dass das Gerät auf Rollen steht und sich leicht bewegen läßt.

Ratgeber: Das richtige Lüften

Damit es bestenfalls gar nicht zum Schimmel kommt, sollte man genug Lüften. Das ist jedoch leichter gesagt als getan – denn um richtig zu lüften, sollten man alle par Stunden die Fenster aufreissen und die Luft von aussen nach innen zirkulieren lassen. Gar nicht so einfach, wenn man berufstätig ist – was die meisten von uns sind. Deswegen ist es sehr hilfreich sich einen Luftentfeuchter zu holen um so die Raumfeuchtigkeit zu regulieren.

Im Sommer hilft es das Fenster gekippt zu lassen, denn auch durch den kleinen Spalt kann die Luft zirkulieren. Im Winter wird es schwieriger, das Fenster gekippt zu lassen. Ausserdem schadet es eher, denn beim gekippten Fenster kühlen die fensternahen Wände sehr schnell ab und die Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert an diesen Stellen. Was wiederum die Schimmelbildung unterstützt. Da muss man auf das „Schock-Lüften“ ausweichen. Dazu einfach alle Fenster für 5 Minuten aufreissen – am besten Morgens und Abends.

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